2009
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Die Rennsaison begann wie auch schon in den letzten Jahren mit dem Enduro - Cross Staatsmeisterschaftslauf im ungarischen Sóskút, in der Nähe von Budapest. Dort treffen sich alljährlich weit über 200 Fahrer aus verschiedenen Nationen. Diese Veranstaltung ist zu Saisonbeginn bestens geeignet um sich mit Spitzenfahrern der Enduro-Europameisterschaft zu vergleichen. So weiß man gleich was das Wintertraining gebracht hat und wo man leistungsmäßig steht. Das Rennen war auch ein erster Test mit der neuen Technik von Yamaha. So konnte ich nach einem Start im Mittelfeld bis auf Platz 5 vorfahren und das Rennen hinter den Europa- und Staatsmeistern der letzten Jahre beenden. |
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Weitere Rennen der ungarischen Enduro-Cross Staatsmeisterschaft konnte ich wegen Terminüberschneidungen mit anderen Veranstaltungen leider nicht fahren. Da ich 2009 mit deutscher Lizenz gestartet bin, hätte ich aber in der Meisterschaft ohnehin keine Punkte bekommen. Somit war diese Serie eher uninteressant und ich habe mich ganz auf die bevorstehenden Enduro Rennen konzentriert. |
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Der erste Lauf zur internationalen ungarischen Enduro Staatsmeisterschaft wurde im kroatischen Bjelovar gefahren. Dieser Lauf zählte gleichzeitig zum Alpe Adria Cup und zur österreichischen Staatsmeisterschaft. Da ich aber mit deutscher Lizenz gestartet bin, wurde ich im Alpe Adria Cup nicht gewertet obwohl ich beide Tage gewinnen konnte. Da bis zu diesem Lauf auch niemand wusste das die österreichische Staatsmeisterschaft 2009 international ausgeschrieben ist, war die Verwirrung zur Siegerehrung perfekt. Mir war's recht, so konnte ich noch einige Punkte in Österreich kassieren. Allerdings fehlte mir aus besagter Unwissenheit das Auftaktrennen in Buzet / KR und somit hatte die ÖM für mich letztendlich nur 3 Rennen von 7, da weitere Starts durch Terminüberschneidungen nicht möglich waren. Der 3. Platz in der Gesamtwertung mit nur 3 gefahrenen Rennen zeugt nicht gerade von einem starken Fahrerfeld in Österreich. Aber diese Entwicklung ist leider schon einige Jahre zu beobachten und macht diese Meisterschaft nicht direkt attraktiv. |
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Die weiteren Rennen zur ungarischen Meisterschaft liefen eigentlich problemlos und so konnte ich nach 3 weiteren Siegen und 3 Platzierungen den Staatsmeistertitel einfahren. |
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Mein übergeordnetes Ziel für 2009 waren allerdings die "Top Ten" der Europameisterschaft und die SixDays in Portugal. Beim Auftaktrennen der EM in Frankreich wurde gleich mal klar gestellt was ein klassisches Enduro eigentlich ist. Leider ist das in den letzten Jahren in den verschiedenen Staatsmeisterschaften bei den Streckenführungen und den Sonderprüfungen meist mangels Genehmigungen total in Vergessenheit geraten. Frankreich bei Regen - "da kannste dir gleich in's Knie schießen" - so die mehrheitliche Meinung, wurde leider Wirklichkeit. Anspruchsvolle Etappen, lange und zum Teil extreme Sonderprüfungen und tagelanger Dauerregen forderten das letzte. So kam ich am ersten Tag nicht wirklich gut aber immerhin noch ohne Strafzeiten zurecht. Am zweiten Tag stürzte ich in der Extremprüfung etwas unglücklich und musste dann eine Runde später auf Grund der Schmerzen leider aufgeben. |
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Wie geht es Bob Pudor bei der ISDE in Portugal? |
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Bob:"Am Montag und Dienstag wurde jeweils die gleiche 229 km lange Etappe auf tiefem Sand gefahren. Die Tests waren grossteils mit Vollgas zu befahren. Bei einer Schikane hat es mich am ersten Tag leider im 5.ten Gang Vollgas von der Yamaha gezogen. Es versetzte mich mit dem Motorrad und ich landete nach einem Highsider weit vom Motorrad entfernt am Boden. Die Strecke war sehr schwierig zu befahren da es Wellen und Löcher gab mit oft bis zu 2 m Höhenunterschied. Am ersten Tag nach dem Sturz belegte ich den 162.ten Platz, am Dienstag belegte ich Platz 148 von über 450 Startern. Morgen geht es erstmals in die Berge was sicher sehr hart werden wird. Teilweise muss man dort Stufen mit 2-3 m Höhenunterschied runterspringen." Bei der technischen Abnahme des Motorrades war man in Portugal übrigens sehr genau. Bob:"Hippi vom Entouroshop hat mir gottseiDank einen sehr guten aber leisen Auspuff nach Portugal mitgegeben. Damit bin ich problemlos durch die Abnahme gekommen. Was uns alle besonders imponierte ist der grosse Šrztliche Aufwand der hier bei dieser Veranstaltung gemacht wird. Bei jeder Sonderprüfung steht ein Helikopter bereit, viele Notärzte und Sanitäter sind rund um den Parcour stationiert." Quelle: supercross.at |
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Bob Pudor vom "GOLDFREN Factory Team" bei der ISDE in Portugal, Tag 3! |
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Bob Pudor vom "GOLDFREN Factory Team" bei der ISDE in Portugal, Tag 4! |
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Bob Pudor vom "GOLDFREN Factory Team" bei der ISDE in Portugal, Tag 5 + 6! |
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